Bauakustik
Schallübertragungen innerhalb eines Gebäudes können zu Konflikten führen, wenn die Nutzungseinheiten unterschiedlich schutzbedürftig sind, oder wenn ein Bauwerk nicht nach den allgemein anerkannten Regeln der Baukunst erstellt worden ist.
Die schalltechnischen Eigenschaften von Bauteilen, Bausystemen und Baumaterialien, deren rechnerische und messtechnische Bestimmung und Optimierung sowie ihr Zusammenwirken in Gebäuden stehen im Mittelpunkt dieses Arbeitsgebietes.

Decken, Estriche, Bodenbeläge, Hohlraumböden, Treppen, Podeste etc

Schalldämmung von Bauteilen und Systemen
Wände, Fassaden, Fenster, Türen, Decken, Dächer, Vorsatzschalen und -konstruktionen etc
Im Auftrag der Abteilung 15 werden laufend vom Referat SEL überprüfende Messungen im geförderten Wohnbau durchgeführt.
Im Jahr 2010 wurden 60 Bauvorhaben im geförderten Wohnbau einer bauakustischen Überprüfung unterzogen.
Insgesamt wurden 380 Einzelbauteilprüfungen durchgeführt, wobei die Aufteilung von ca. 72% Trittschallmessungen und ca. 28% Luftschallmessungen entspricht.
Exakt teilen sich die Messungen in 274 Trittschallmessungen und 106 Luftschallüberprüfungen auf. Neben dem Regelfrequenzbereich von 100 ‑ 3150 Hz wurde zudem auch der erweiterte Frequenzbereich von 50 ‑ 5000 Hz messtechnisch erfasst und ausgewertet. Diese Messbereichserweiterung liefert wertvolle Zusatzinformationen über die eingesetzten Bauwerksteile und deren Verarbeitungsqualität auf der Baustelle.




