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Klimaregion Randgebirgsfuß Gleinalpe

B.11 Gleinalm Ost

 

An der Südostabdachung der Gleinalpe erstrecken sich Ausläufer der Gleinalpe, wobei die Breite der Zone nach Süden zunimmt. Die Vertikalerstreckung lässt sich von ca. 700/800 m bis auf ca. 1300 m Seehöhe veranschlagen.

Charakteristik
Ein wichtiges Charakteristikum ist, wie für die meisten Abschnitte des Randgebirges, die hohe Bereitschaft zu Gewittern (ca. 50 Tage/Jahr), damit auch die Gefahr lokaler Unwetter mit Hagelschlag und Vermutungen.

Wind
Die Zone zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass sie außerhalb der Einflusssphäre des Murtalauswindes liegt und eigennützige Lokalwinde ausbildet. Östlich davon wird die Durchlüftung weitgehend von den Strömungsverhältnissen des Murtalauswindes geprägt. Während die Tallagen über ein eigenes Windsystem verfügen, relativ nebelarm (30 bis 40 Tage/Jahr) sind, und die Inversionsgefährdung einen Rahmen von ca. 70 % erreicht, nimmt die thermische Gunst an den Talflanken rasch zu, die Durchlüftung steigert sich allerdings in den Kammlagen erst ab ca. 900 bis 1000 m Seehöhe. Im Winter schneiden dann diese Lagen oft auch thermisch besser ab.

Temperatur
Die Jännermitteltemperaturen schwanken zwischen -1,5 und -2,5°, somit deutlich milder als in den Seitentälern der Mur (-3 bis -3,5°). Im Winter bleiben die Zonen relativ schneearm (kontinental getönter Jahresgang des Niederschlages). Schwüle tritt in den Höhenlagen ab ca. 1000 m kaum mehr auf, außerdem liegt dieser Höhenbereich häufig schon oberhalb beständiger Hochnebelfelder mit einer Obergrenze um 900 bis 1000 m.

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