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Lärm

Der Begriff Lärm ist physikalisch nicht definiert. Lärm ist für den Betroffenen unerwünschter Schall, der zu Belästigung, Beeinträchtigungen oder Schäden führen kann. Sehr lauter Schall wird von allen Betroffenen als unangenehm oder gar schmerzhaft empfunden und kann nach kürzerer oder längerer Zeit das Gehör beschädigen.

In einem großen Lautstärkebereich hängt aber der Grad der Erwünschtheit ("Lästigkeit") eines Schallereignisses weniger von seiner Stärke ab. Vielmehr hängt es davon ab, welche Bedeutung es für den Betroffenen hat, wie dieser zu ihm eingestellt ist, in welcher physischen und psychischen Verfassung er sich gerade befindet und welche Tätigkeit er gerade ausüben möchte.

Wenn das Ohr Lärmpegelspitzen (Schuss, Knall) oder länger andauerndem (Arbeitsplatz, Disco, Walkman) Lärm ausgesetzt ist kann es zu Hörschäden führen. Das Gehör kann sich nur in Grenzen wieder erholen, oder es kommt zu einem permanenten Dauergeräusch im Ohr (Tinnitus).

 

Schall

Schall ist nicht immer störend © Fotolia
Schall ist nicht immer störend
© Fotolia
 

Schall ist durch physikalische Größe eindeutig und objektiv beschreibbar. Was wir als Schall wahrnehmen, sind winzige Luftdruckschwankungen im Frequenzbereich zwischen etwa 20 Hz und 20 kHz, deren Amplituden oberhalb der sogennanten Hörschwelle oder Wahrnehmbarkeitschwelle liegen.

 
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