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Klimaregion Knittelfeld-Judenburger-Becken

D.5 Knittelfeld-Judenburger-Becken mit Seitentälern im Südosten

 

Begrenzung
Diese Zone betrifft das Talbecken der Mur von Judenburg bis Preg mit Teillandschaften Aichfeld im Norden und Murboden im Süden mit zugehörigen Seitentälern.

Charakteristik
Das Klima kann auf Grund seiner markanten Umrahmung als kontinental geprägtes Beckenklima bezeichnet werden, das relativ wintertrocken und schneearm ist (Zeltweg: Min. Jan.; 26,2 mm, Juli 124,3 mm, Jahr 797,4 mm).

Hinsichtlich der relativen Sonnenscheindauer gilt, dass im Spätherbst und Winter eine starke Benachteiligung eintritt (Hochnebel etc., Min. Nov. mit 26 %, hingegen die Stolzalpe mit 42 %!).

Temperatur
Die weiteren thermischen Parameter bestätigen die kontinentale Tönung: Jänner -4,8 °C, Juli 16,9°C, Jahresmittel 6,6 °C, aperiodische Tagesschwankung: 11,6 K für Zeltweg. Es ist dabei zu beachten, dass damit die Kältepole noch nicht erfasst sind: Es betrifft dies die Talauen, wo noch um 1-2 K tiefere Minima gemessen wurden und wo die Frostgefährdung noch mehr erhöht ist (ca. 165 d/a, Zeltweg 149,6 d/a, Sommertage 38,6 d/a).

Infolge der Beckenlage ist die Inversionsbereitschaft stark erhöht (70-80 % aller Tage mit Inversion) und vor allem im östlichen Teil gibt es relativ viel Talnebel (Zeltweg 100 d/a durchschn. Anz. Der Tage mit Nebel: 94,6 d/a), der Westen mit Judenburg ist durch den Murtalauswind begünstigt.

Wind
Die Durchlüftung wird überwiegend durch das Murtalwindsystem beeinflusst, das nachts bis zur Talsohle kaum durchgreift, was vor Ort eine hohe Kalmenhäufigkeit hervorruft (bis über 50 %).

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