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Mobile Luftgütemessungen Hall bei Admont

Mobile Luftgütemessungen Hall bei Admont

Die Luftgütemessungen in Hall bei Admont wurden auf Ansuchen der Gemeinde durchgeführt. Anlass für die Messungen waren Überlegungen der Gemeinde, sich in Richtung Kurort zu entwickeln, wobei auch ein lokales Heilvorkommen (salzhältige Quelle) integriert werden sollte. Das Messprogramm umfasste Immissionsmessungen mittels einer mobilen Messstation sowie eines einjährig betriebenen integralen Messnetzes. Die mobilen Messungen wurden vom 21.08. bis 21.11.2002, die integralen Messungen von 26.08.2002 bis 04.09.2003 durchgeführt. 


Bezüglich der Primärschadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid und Kohlenmonoxid wurden während der Messperioden keinerlei Überschreitungen gesetzlicher Grenzwerte oder der Grenzwerte der „Richtlinie für die Durchführung von Immissionsmessungen in Kurorten" (hrsg. vom Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie) festgestellt. Im steiermarkweiten Vergleich wurde sowohl für die Grundbe-lastung (längerfristige Mittelwerte) als auch die Spitzenkonzentrationen ein unterdurchschnittliches Konzentrationsniveau festgestellt.


Bei den Schwebstaubkonzentrationen blieben die maximalen Tagesmittelwerte mit Ausnahme von zwei Grenzwertüberschreitungen, die auf eine Fernverfrachtung von Saharastaub zurückzuführen waren und daher für eine Beurteilung nicht relevant sind, deutlich unter den Vorgaben nach dem IG-L bzw. dem Heilvorkommen- und Kurortegesetz.
Die Ozonwerte blieben in einem der Jahreszeit und der Lage des Standortes entsprechenden Konzentrationsbereich. Der zum Zeitpunkt der Messung noch gültige maximale Achtstundenmittel-Grenzwert nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft wurde nicht überschritten.

Die integralen Messungen erbrachten hinsichtlich des Jahresganges der Gesamtstaubdeposition im Frühjahr und Sommer höhere Staubbelastungen als in den Wintermonaten, was sowohl auf vegetationsbedingte als auch auf lokale Einflüsse am jeweiligen Messstandort zurückzuführen sein dürfte. Der Grenzwert der Kurorte-Richtlinie von 165 mg/m².d wurde an allen Messpunkten  eingehalten. Die gemessenen Stickstoffdioxid- und Schwefeldioxidwerte lagen generell auf einem niedrigen Niveau.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Ergebnisse sowohl der mobilen Messungen 2002 als auch des integralen Messnetzes während der Messungen 2002/2003 als positiv beurteilt werden können und die Erfordernisse der Richtlinie für die Durchführung von Immissionsmessungen in Kurorten erfüllt wurden.


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