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Maßnahmencheck MIV

Analyse von Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Graz

In einem gemeinsamen Projekt der Abteilung 15 mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Institut für Straßen- und Verkehrswesen (ISV) sowie dem Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik (IVT) (beide TU Graz) wurden Entscheidungsgrundlagen für die Umsetzung von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen im Großraum Graz erarbeitet.

Folgende Maßnahmen wurden untersucht:

  1. Einrichtung eines Innenstadt-Mautsystems
  2. Einführung eines „autofreien Tages"

Als Gesamtkonzept hat die Citymaut langfristig betrachtet Vorteile gegenüber dem autofreien Tag: eine deutlich stärkere Reduktion der Luftschadstoffemissionen und Einnahmen, mit denen erforderliche Ausbauten im ÖV-Angebot und aktiver Mobilitätsinfrastruktur ermöglicht werden können. Zudem kann die Gebühr an gewünschte Nachfrageeffekte angepasst werden.

Der autofreie Tag zeigt vergleichbar weniger Wirkung und erfordert zu Spitzenzeiten vermutlich ebenso wie die Einrichtung eines Citymaut-Systems ein erweitertes ÖV-Angebot, wobei keine Einnahmen zur Finanzierung generiert werden. Dafür erfordert die Maßnahme weniger administrativen Aufwand und geringere Investitionen und könnte daher schneller umsetzbar sein.

Externe Verknüpfung Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Graz
   Quantifizierung und Beurteilung

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