Navigation und Service
[Alt + 0] - Zum Inhalt[Alt + 1] - Zur Startseite[Alt + 2] - Zur Suche[Alt + 3] - Zur Hauptnavigation[Alt + 4] - Zur Subnavigation[Alt + 5] - Kontakt
Umwelt
SUCHE
Link zur Startseite
© Land Steiermark
 
  • Umwelt & Recht
    • Alpenkonvention
    • SEVESO-Betriebe
    • Umweltinformation
    • Umweltinspektion
    • Umweltbericht
    • Umweltschutzpreis
    • IPPC-Anlagen Abfallbehandlung
    • UVP-Umweltverträglich­keitsprüfung
  • Datenbanken / Messdaten
    • Open Government Data
    • Digitaler Atlas - Umweltkarten
    • PRTR – Register
    • Altablagerungen und Altstandorte
    • Umweltmonitoring
  • Themen
    • Bau und Umwelt
    • Altstadterhaltung Graz
    • Ortsbildschutzgebiete Steiermark
    • Steirische Ansichten
    • Abfall und Kreislaufwirtschaft
    • Aktuelles
    • Bau und Umwelt
    • Boden
    • Chemie
    • Energie
    • Gesundheit
    • Klima
    • Kontroll- und Serviceeinrichtungen
    • Lärm
    • Luft
    • Nachhaltigkeit
    • Nahrung
    • Natur und Landschaft
    • Raumordnung
    • Strahlenschutz
    • Wald
    • Wasser
    • Weiterführende Links
  • Strategien
    • Abfallwirtschaftsplan
    • Landesstrategie Elektromobilität
    • Gesamtverkehrskonzept
    • Klima- und Energiestrategie
    • Klimawandelanpassung
    • Luftreinhalteprogramm
    • Radverkehrsstrategie
  1. Sie sind hier:
  2. Umwelt
  3. Themen
  4. Bau und Umwelt
  5. Ortsbildschutzgebiete Steiermark
  • Altstadterhaltung Graz
  • Ortsbildschutzgebiete Steiermark
  • Steirische Ansichten
  • Seite vorlesen
    Vorlesen
Vorlesen
  • Seite drucken
    Drucken
  • Weitere Infos
    Infos
Feedback verschicken

ORTSBILD MURECK

Rechtskräftiges Ortsbildschutzgebiet

VO-Datum LGBl.Nr. Stück Jahr Verlautbarung
15.04.1985 44 11 1985 29.05.1985
 
 
Der Markt ist eine mittelalterliche Ackerbausiedlung im Schutze der um die Mitte des 12. Jhs. bezeugten Burg Obermureck - also eine Burguntersiedlung. Dieses Ortsgefüge, das durch 700 Jahre nahezu unverändert erhalten blieb, prägt das Aussehen Murecks bis heute.

Dass vom ursprünglich mittelalterlichen Baubestand bis auf den Turmunterbau der Pfarrkirche nichts mehr bewahrt blieb, ist durch die Zerstörung des Marktes 1532 durch die Türken und vor allem durch die zahlreichen Brandkatastrophen bedingt. Demnach erkennt man im reich erhaltenen Baubestand der zweiten Hälfte des 16. Jhs. und des 17. Jhs. recht deutlich das mittelalterliche Bauschema.

Den Kern der Anlage bildet der ungefähr 350 m lange und 30 m breite Marktplatz, dessen Baufluchten sich am Ost- und Westende stark verengen. Im Nordwesten, weitab vom Marktplatz - also außerhalb der Siedlung - erbauten die Bürger Murecks um 1519 ihre Pfarrkirche. Etwas südlich, an der Straßenkreuzung, stifteten die Grafen von Stubenberg 1560 das Bürgerspital.

Den Platz umgeben durchwegs zweigeschossige Häuser, die meist zur Gänze aus Steinmauerwerk ausgeführt sind. In den Obergeschossen befinden sich die lichten, mit Flach- und Holztramdecken versehenen Wohnräume, die oft mit kleinen verandaartigen Holzgängen mit dem dahinterliegenden Hof verbunden sind.

Die Außengrenzen Murecks verlaufen in Form eines unregelmäßigen Rechteckes, das bis auf die Westflanke allseits von Wasserläufen geschützt und begrenzt wird. Über die ursprüngliche Planung Murecks, das 1187 bereits als Ort und 1311 als Markt urkundlich genannt wird, geben uns auch heute noch die charakteristischen langgestreckten Hofparzellen, die an die Häuser anschließen, genaue Auskunft.

Der Grundaufbau erfolgte ähnlich jenem der Straßendörfer vom Marktplatz aus in genau Nord-Süd-orientierten Raumeinheiten. Die Häuser des Marktes sind in diesem Schema durchwegs traufseitig angeordnet, in vielen Fällen später durch den Erwerb der Nachbarparzelle zu einer Doppeleinheit ausgebaut.

Zum Gesamtgrundriss von Mureck ist noch die Verbauung im Westen und Osten anzuführen. Beide Verbauungen, die unregelmäßig sind, werden vom alten Verkehrsweg bestimmt. Die Grazer Straße im Westen besitzt noch eine Anzahl behäbiger Altbauten aus der zweiten Hälfte des 16. Jhs., die vor allem als Wirtshäuser dienten. Im Osten dagegen, bei der alten Schiffslende des Nikolaiplatzes, herrscht eine eigentliche dörfische, meist eingeschossige Verbauungsform vor.

Die großzügige Siedlungsform des "Mur-Ecks" war nur möglich, weil der Markt im Gegensatz zu einer Stadt im Grunde unbefestigt war und sich daher nicht innerhalb eines Stadtmauerringes notgedrungen platzsparend entwickeln musste.

Die Schutzgebietsabgrenzung umfasst das Zentrum des Ortes. Vom Marktplatz ausgehend, werden die rückseitigen Grenzen der langgestreckten Parzellen an drei Seiten durch Wasserläufe und dazu parallel verlaufende Straßenzüge gebildet, innerhalb derer die Stadt als geschlossenes Siedlungsgebiet in Erscheinung tritt.


Quelle: G. Axmann, K. Gartler & U. Werluschnig, 1994, Ortsbildschutz Steiermark 1977-1994

 

  •  STADTGEMEINDE MURECK (Homepage)
  •  LUFTBILD (digitaler Atlas)
 

Links

  • A9-Kultur
  • A16-Landes-u.Gemeindeentwicklung

Kontakt

  • Abteilung 15
    Energie, Wohnbau, Technik
  • +43 (316) 877-2931
  • E-Mail
  • Landhausgasse 7
    8010 Graz

MEDIENINHABER:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
8010 Graz-Burg

Telefon: +43 (316) 877-0

QUICKLINKS:

  • Verwaltung & Serviceportal
  • Dienststellen & Organigramm
  • Bezirkshauptmannschaften
  • Themen & Fachportale
  • Politik
  • News Portal

Finden Sie Ihre Ansprechperson

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Übermitteln Sie Beschwerden & Hinweise

Bewerben Sie sich auf unserem Job-Portal

Abonnieren Sie unseren Newsletter

© 2026 Land Steiermark | Impressum | Datenschutz | Barrierefreiheitserklärung | Sitemap
FacebookInstagramLinkedInYoutube

Bildergalerie