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N.5, N.5a HOCHSCHWABGRUPPE - ZELLER STARITZEN

Nordalpen

Gut eingebürgerter Name für den mächtigen Kalkhochalpenstock vom Plateaugebirgstypus, der im Hochschwab, 2277 m, kulminiert und im W, N und E sehr scharf abgegrenzt wird, im S (besonders westlich des Aflenzer Beckens) jedoch allmählich in das vorgelagerte Mittelgebirge der Mürztaler Alpen übergeht. Hauptgesteinsbildner sind triadische Kalke, die auch die Grundlage der intensiven Verkarstung darstellen. Von den Untergruppen wurde das Karstplateau der Zeller Staritzen (Zinken, 1619 m) wegen seiner Größe und klaren Begrenzung als Teilgebiet gekennzeichnet.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Fölzalm in der Hochschwabgruppe. Blick von nahe der Fölzalm nach Südosten auf die Westabstürze der Mitteralpe. Pralle Felswände in den Randabstürzen eines karbonatischen Plateaugebirges (Hochschwabgruppe/Nordalpen).
Hochschwab  © Gerhard Karl Lieb
Hochschwab
© Gerhard Karl Lieb
Blick vom Gipfel des Hochschwabs (2277 m) nach Osten über das in mehrere Teilstöcke gegliedertes Plateau der Hochschwabgruppe (Typ des karbonatischen Plateaugebirges), links das von eiszeitlichen Gletschern ausgestaltete Hochtal der Oberen Dullwitz (Hochschwabgruppe/Nordalpen).
Am Fuße der Hochschwabgruppe. Blick von Seewiesen nach Westen in das von eiszeitlichen Gletschern ausgeformte Tal der Dullwitz, das von den Steilabstürzen des karbonatischen Plateaugebirges flankiert wird (Hochschwabgruppe/Nordalpen).
Leopldsteiner See © Gerhard Karl Lieb
Leopldsteiner See
© Gerhard Karl Lieb

Der Leopoldsteiner See bei Eisenerz legt von der ausschürfenden Tätigkeit eiszeitlicher Gletscher in der Hochschwabgruppe Zeugnis ab. Der Blick schweift vom Westende des Sees nach Ostsüdosten zum Pfaffenstein.

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