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N.9 MÜRZTALER ALPEN

Nordalpen

Wenig gebräuchliche Bezeichnung für den von mehreren Quertälern durchbrochenen, bis ins Gipfelniveau (Thalerkogel, 1655 m) bewaldeten Mittelgebirgszug, der die Mur-Mürz-Furche (Oberes Murtal, Unteres und Mittleres Mürztal) von der parallel dazu verlaufenden, jedoch nur unvollständig entwickelten Längstal- und Beckenflucht am Südfuß der nordalpinen Hochgebirge (Trofaiacher und Aflenzer Becken) trennt. Der Zug besteht in seinem äußersten W aus schwach metamorphen Gesteinen der Grauwackenzone, im Zentrum und im E hingegen aus höhermetamorphem zentralalpinem Kristallin, innerhalb dessen im äußersten E der hohe Anteil an karbonatischen Gesteinen (Semmeringmesozoikum) hervorzuheben ist. Die nördliche Begrenzung hat einen komplizierten Verlauf.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Mürztaler Alpen. Blick von der Farfel an der Schneealpe (Mürzsteger Alpen) nach Südwesten über Neuberg im Oberen Mürztal hinweg in die Mürztaler Alpen. Das Bild bringt deren Charakter als zwar reich gegliedertes und topographisch unübersichtliches, abschnittsweise aber auch einförmiges Waldmittelgebirge gut zur Geltung.
Mürztaler Alpen  © Gerhard Karl Lieb
Mürztaler Alpen
© Gerhard Karl Lieb
Mürztaler Alpen. Typisches Erscheinungsbild der Mürztaler Alpen am Höhenweg zwischen Hundskopf und Pretalsattel, Blickrichtung Süden in ein Seitental des Scheibsgrabens. Harmonisches Landschaftsgefüge aus Wiesen, Weiden und Wäldern im Mittelgebirge. 
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