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Z.1 MURBERGE

Zentralalpen

Wenig gebräuchliche Bezeichnung für den von mehreren Quertälern durchbrochenen, teilweise zum Altkristallin gehörenden, im Mittelteil aber aus wenig metamorphen Gesteinen des Murauer Paläozoikums aufgebauten Zug zwischen dem Oberen Murtal und dem Südfuß der Schladminger und Wölzer Tauern. Mittelgebirgscharakter herrscht vor, schroffere Formen treten nur in den Kalken des Pleschaitz und Andeutungen von Hochgebirgsformen am höchsten Gipfel des Gebietes, dem Gstoder, 2140 m, auf. Die Nordbegrenzung folgt der weithin markant entwickelten Tiefenlinie des "Murparalleltales" am Rande der flexurartigen Südabdachung der Niederen Tauern.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Murberge. Blick vom Freiberg oberhalb Ranten nach Ostsüdosten das Rantental auswärts Richtung Murau, wo es von den bewaldeten silikatischen Mittelgebirgen des Kramerberges (rechts) und der Stolzalpe, 1817 m (links), flankiert wird (Murberge/Zentralalpen).
Murberge, Gurktaler Alpen © Gerhard Karl Lieb
Murberge, Gurktaler Alpen
© Gerhard Karl Lieb

Murberge und Gurktaler Alpen. Blick von den plateauförmigen Verflachungen im Gipfelbereich des Lasaberges nach Süden auf die Gurktaler Alpen im Umkreis von Turrach (knapp links der Bildmitte Eisenhut, 2441 m). Im Vordergrund silikatisches Mittel-, im Hintergrund Hochgebirge (Murberge/Gurktaler Alpen/Zentralalpen).

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