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B.3, B.3a JUDENBURG-KNITTELFELDER BECKEN

Becken; Seckauer Becken

Leidlich gut eingebürgerter Name für das größte inneralpine Becken der Steiermark. In der Bevölkerung wird meist nur eine der beiden Städte zur Namengebung herangezogen, soferne nicht überhaupt die Lokalbezeichnungen Aichfeld (nördlich der Mur) und Murboden (südlich der Mur) herangezogen werden, die jedoch nur für die jungquartären Terrassenflächen oberhalb von Knittelfeld, also nur für Teile des Beckens im hier relevanten Sinn, Gültigkeit haben. Die Beckenfüllung besteht vorherrschend aus fluvioglazialen Sedimenten, die ausgedehnte Terrassenfluren aufbauen, randlich aber auch aus tertiärem Lockermaterial mit Riedelrelief - große Teile des Tertiärs wurden jedoch aus Gründen ihrer hohen Reliefenergie dem Steirischen Randgebirge zugeordnet (Gebiete um den unteren Feistritz-, Lobming- und Gleinbach). Wegen seiner stark eigenständigen Züge wurde das in die Seckauer Tauern einbuchtende Seckauer Becken als Teilgebiet hervorgehoben, seine Begrenzung zum Rest des Judenburg-Knittelfelder Beckens ist jedoch recht willkürlich.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Judenburg-Knittelfelder Becken. Blick vom Zirbitzkogel, 2396 m, nach Nordosten auf das von bewaldeten, silikatischen Mittelgebirgen umgebene Judenburg-Knittelfelder Becken (Zentralalpen).
Judenburg-Knittelfelder Becken  © Gerhard Karl Lieb
Judenburg-Knittelfelder Becken
© Gerhard Karl Lieb
Judenburg-Knittelfelder Becken. Blick vom Rappold, 1928 m (Stubalpe (Steirisches Randgebirge)), nach Nordwesten in den Westteil des Judenburg-Knittelfelder Beckens. Nach links zieht das Obere Murtal weiter gebirgseinwärts, rechts sieht man das untere Pölstal und dahinter die Wölzer Tauern (Niedere Tauern) (Zentralalpen).
Judenburg-Knittelfelder Becken. Blick vom Rappold, 1928 m (Stubalpe (Steirisches Randgebirge)), nach Nordwesten in den Westteil des Judenburg-Knittelfelder Beckens. Nach links zieht das Obere Murtal weiter gebirgseinwärts, rechts sieht man das untere Pölstal und dahinter die Wölzer Tauern (Niedere Tauern) (Zentralalpen).
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