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Innenraumluft

Behagliche und schadstofffreie Innenräume als Zielsetzung © Robert Schlacher
Behagliche und schadstofffreie Innenräume als Zielsetzung
© Robert Schlacher
Besonders wichtig: Raumluftqualität in Schulen © Robert Schlacher
Besonders wichtig: Raumluftqualität in Schulen
© Robert Schlacher
Aktives Lüften - gewusst wie! © Robert Schlacher
Aktives Lüften - gewusst wie!
© Robert Schlacher

In den letzten Jahrzehnten konzentrierte sich unser Bemühen um saubere Luft vor allem auf die Außenluft. Obwohl wir uns zu mehr als 90 % in Innenräumen aufhalten, machen wir uns wenig Gedanken um deren Luftqualität.

Egal  ob Wohnräume, Schulen, Restaurants, Sporthallen, Fahrzeuge etc., wir sollten uns darin behaglich fühlen. Behaglichkeit wird durch zahlreiche Faktoren wie Raumklima, Luftqualität, Licht, Farben, Materialien, Formen, Gegenstände etc. mitbestimmt. Es ist ein Faktum, dass behagliche Räume unter der Voraussetzung, dass dort eine entsprechend gute Luftqualität vorherrscht, unsere Vitalität und Leistungsfähigkeit steigern.

Im letzten Jahrhundert waren es chemische Oberflächenbehandlungsmittel und ausgasende Baustoffe die der Qualität der Innenraumluft und damit auch der Gesundheit der RaumnutzerInnen zusetzten. Heute sind wir bei einigem Bemühen in der Lage Räume für Menschen zu schaffen und zu gestalten, die ein gedeihliches Leben und Wirken in diesen ermöglichen. In der Regel ist aber nach wie vor die Qualität der Innenraumluft schlechter als jene der "natürlichen" Außenluft. Bei der heutigen Dichtigkeit von Innenräumen ist als wesentliches Kriterium zur Erhaltung bzw. zur Erzielung einer guten Raumluftqualität der Austausch von "schlechter" Raumluft gegen "gute" Außenluft zu sehen. Diesem erforderlichen Luftaustausch (Luftwechsel) wird heute eine viel zu geringe Bedeutung beigemessen.

 

"Ideale" Innenräume

Was kennzeichnet "ideale Innenräume"? Eine Positiv-Charakterisierung ist nicht so einfach und bleibt meist unvollständig. Hier ein Definitions-Versuch: Es sind Räume die ähnliche Luftqualitäten wie unbeeinträchtigte Außenbereiche aufweisen, diese wurden mit ökologisch hochwertigen Materialien errichtet und ausgestaltet, ihnen steht ausreichend natürliches Licht zur Verfügung und in ihnen stellt sich bei den Raumnutzern ein Behaglichkeitsgefühl ein.  

Für die Errichtung und Sanierungen von Gebäuden stehen zahlreiche Richtlinien, Richtwerte, Normen, Verordnungen etc. zur Verfügung die allesamt die Gebäudenutzer vor Beeinträchtigungen und Schäden bewahren sollen.  Doch ist einiges, was die Qualität von/in Räumen mitbestimmt nicht reglementiert. In diesem Zusammenhang bedarf es noch immer Fingerspitzengefühl und Hausverstand um ideale Gesamtlösungen zu erzielen (idealer Schlaf- und Arbeitsplatz, Vermeidung von Störquellen...). 

Auf den nachfolgenden Seiten werden Informationen über Regelwerke, Richtlinien, Publikationen u.a.m. angeboten, die sich mit den wesentlichen Raumluft-Qualitätskriterien befassen. Zusätzlich finden Sie links zu den wesentlichen Institutionen die sich mit der Thematik Innenraumluft auseinandersetzen.

Bürgerberatung Innenraumluft

Die Abteilung 15  - Referat Luftreinhaltung bietet Beratungen im Zusammenhang mit Schadstoffen in Innenräumen an.

Primär sind es Beschwerden, die nach Oberflächenbehandlungen mit z.B. lösungsmittelhaltigen Lacken, Farben, Holzschutzmitteln etc. aufgetreten sind. Einen weiteren Schwerpunkt der Beratungstätigkeiten bilden Anfragen in Bezug auf Schimmelpilz-Wachstum in Wohn- und Arbeitsräumen. Oft ist es erforderlich Ortsbegehungen in den betroffenen Räumen durchzuführen um die Ursachen für das Problem ausfindig zu machen. Diese Ortsbegehungen samt allfälliger Messungen und Beratungen werden kostenfrei für die Betroffenen durchgeführt.

Kontakt: 0316 877/Nbst. 2129 / 2394 / 5895

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