Natur und Landschaft

N.2, N.2a TOTES GEBIRGE - WARSCHENECKSTOCK

Nordalpen

Gut eingebürgerter Name für den mächtigen Kalkhochalpenstock vom Plateaugebirgstypus im N von Ausseer und Mitterndorfer Becken sowie Mittlerem Ennstal, der im Gr. Priel, 2515 m, auf der steirischen Seite im Gr. Hochkasten, 2389 m, kulminiert. Hauptgesteinsbildner sind triadische Kalke, die auch für die intensive Verkarstung verantwortlich sind. Der östliche Teil (im E des Salzsteigjochs) wurde unter der ebenfalls gut eingebürgten Bezeichnung Warscheneckstock (Warscheneck, 2388 m, höchster Punkt auf steirischer Seite dessen SW-Gipfel, 2367 m) als Teilgebiet hervorgehoben. Diesem gehören wie dem zentralen Teil des Toten Gebirges auch einige kleinere vorgelagerte Berge an, die meist jedoch durchaus schroffe Formen aufweisen.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Totes Gebirge. Im Westteil des Toten Gebirges stehen am Rand des Kalkplateaugebirges eine Reihe markanter Einzelgipfel wie etwa der Loser (rechts), hier im Blick vom Sandling nach Osten.
Totes Gebirge © Gerhard Karl Lieb
Totes Gebirge© Gerhard Karl Lieb

Totes Gebirge. Blick vom Großen Tragl auf der zentralen Hochfläche des Toten Gebirges nach Osten zur Warscheneckgruppe mit dem vorherrschend aus Dolomiten aufgebauten Stock des Hochmölbing in der Bildmitte.

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