Natur und Landschaft

N.3a, N.3b ENNSTALER ALPEN

Nordalpen; Haller Mauern, Gesäuseberge

In der geographischen und alpinistischen Literatur eingebürgerter, bei der Bevölkerung jedoch kaum verwendeter Name für die Kalkhochalpen beiderseits des Durchbruchs der Enns durch diese im Gesäuse. Sie sind vorherrschend aus Karbonatgesteinen der Trias aufgebaut und besitzen überwiegend Hochgebirgscharakter vom Kettengebirgstypus, der klassisch im westlichen Teilgebiet, den Haller Mauern (Gr. Pyhrgas, 2244 m), entwickelt ist, während die Gesäuseberge als östliches Teilgebiet (Hochtor, 2369 m) in einzelne, physiognomisch besonders eindrucksvolle Massive aufgelöst sind. Die Begrenzung folgt weithin markanten Tiefenlinien, nur im S wurde die Grenze zu den Eisenerzer Alpen nicht in den Haupttälern, sondern in Anlehnung an die geologischen Verhältnisse durch Seitentäler und über niedrige Sättel gezogen.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Ennstaler Alpen. Gesäuseeingang mit Blick nach Ostsüdosten auf die Nordwände der Hochtorgruppe. Scharfe Landschaftskontraste zwischen dem Talboden der Enns im Vordergrund und seiner Kulisse.

Admonter Kaibling © Gerhard Karl Lieb
Admonter Kaibling© Gerhard Karl Lieb

Ennstaler Alpen. Admonter Kaibling, 2196m, von der Klinkehütte, Blickrichtung Nordosten.

Ennstaler Alpen. Blick von der Stadlalm am Weg zur Hesshütte nach Nordwesten zum Zinödl, 2191 m. Asymmetrischer Gipfel mit periglazialem Glatthang links und Felswänden zum Sulzkar nach rechts (Dachsteinkalk).

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