Natur und Landschaft

NT.1 SCHLADMINGER TAUERN

Zentralalpen

Gut eingebürgerte Benennung des höchsten Teiles der Niederen Tauern (Hochgolling, 2862 m) im W des Sölkpasses (Sölker Passes), 1788 m. Das in seiner Physiognomie die glaziale Formung geradezu perfekt vor Augen führende Hochgebirge besteht aus Gneisen und Glimmerschiefern des zentralalpinen Kristallins. Die Südbegrenzung wurde direkt am Fuß der steilen Abwaldung der südlichen Seitenkämme gezogen.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Klafferkessel. Blick vom Greifenberg, 2618m, nach Nordosten über die seenreiche Karlandschaft des Klafferkessels hinweg zur Hochwildstelle, 2747 m. Silikatisches Hochgebirge in perfekter Ausbildung (Schladminger Tauern (Niedere Tauern)/Zentralalpen)
Schladminger Tauern © Gerhard Karl Lieb
Schladminger Tauern© Gerhard Karl Lieb
Östliche Schladminger Tauern. Blick vom Nageleck im Westen des Sölkpasses nach Nordwesten zum Deneck, 2433 m. Im Vordergrund der Obere Kaltenbachsee, ein typischer, von einer Moräne umgebener Karsee, ganz rechts im Hintergrund das Gumpeneck. Typ des silikatischen Hochgebirges (Schladminger Tauern (Niedere Tauern)/Zentralalpen).
Krakau. Blick vom Kalvarienberg bei Krakaudorf nach Westen über das geräumige, im Zentrum jedoch vom Rantenbach scharf zerschnittene Hochtal der Krakau, das Teilstück der am Südfuß der Niederen Tauern sich hinziehenden Talflucht ist (sogenannte Murparalleltal). Im Hintergrund rechts der den Typ des silikatischen Hochgebirges repräsentierende Preber, 2740 m (Schladminger Tauern (Niedere Tauern)/Zentralalpen).
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