Natur und Landschaft

V.2 SAUSAL

Vorland

Gut eingebürgerte Bezeichnung für ein überwiegend aus schwach metamorphen Schiefern des Grazer Paläozoikums bestehendes kleines Mittelgebirge mit großer kultur- und naturlandschaftlicher Eigenständigkeit (Demmerkogel, 671 m) zwischen Lassnitztal im N, Leibnitzer Feld im E, Sulmtal im S und der Tiefenlinie St.Andrä/Sausal - Weniggleinz - Waldschacher Teiche im W. Mit dieser auf Praktikabilität ausgerichteten Umgrenzung fallen im N und W größere Anteile des Tertiärriedellandes zum Sausal, umgekehrt bleiben die über die Sulm nach S ausgreifenden Schieferausläufer ausgeklammert.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Sausal. Bick von Kitzeck nach Nordwesten über die Rücken und Kuppen des zentralen Sausal. Die Weinbaulandschaft liegt in einem kleinen Bergland mitten im Vorland, das dem Typ des vorherrschend silikatischen Mittelgebirges entspricht (Sausal/Vorland).
Sausal  © Gerhard Karl Lieb
Sausal © Gerhard Karl Lieb
Sausal. Blick von Kitzeck über die mittelgebirgsartigen Höhen des östlichen Sausal hinweg zum Leibnitzer Feld (links, davor Frauenberg und Schloss Seggau). Dahinter sind das Untere Murtal und die dieses begleitenden Platten- und Riedellandschaften zu sehen.
Sausal. Blick von Kittenberg nach Westnordwesten über den nordöstlichen Teil des Sausals (rechts oberhalb der Bildmitte: St.Nikolai im Sausal) zum Steirischen Randgebirge (Teile der Kor-, Stub- und Gleinalpe, von links nach rechts).
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