Natur und Landschaft

B.2 MITTERNDORFER BECKEN

Becken

Gut eingebürgerte Benennung der langgestreckten, weithin von ebenen Talböden eingenommenen Senke zwischen Dachsteingruppe und Totem Gebirge. An ihrem Aufbau sind glaziale, fluviale und fluvioglaziale Sedimente beteiligt, die zu ihrer häufig aus wenig widerstandsfähigen Gesteinen der Hallstätter Fazies bestehenden Gebirgsumrahmung weithin allmähliche Übergänge bilden. Dies erschwerte die linienscharfe Begrenzung und ließ die Einbeziehung einiger isolierter Erhebungen aus Festgestein sinnvoll erscheinen. Als Besonderheit sei die Entwässerung in 3 verschiedene Richtung (Grimming nach SE, Salza nach S und Kainischtraun nach NW) und die darin begründete Ausbildung zweier Talwasserscheiden im flachen Beckenboden hervorgehoben.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Mitterndorfer Becken. Blick vom Hechelstein (Totes Gebirge) nach Westsüdwesten auf den östlichen Teil des Mitterndorfer Beckens im Bereich von Tauplitz. Den Hintergrund bildet die Dachsteingruppe.
Mitterndorfer Becken © Gerhard Karl Lieb
Mitterndorfer Becken© Gerhard Karl Lieb
Mitterndorfer Becken. Blick von der Auffahrt zur Tauplitzalm nach Südwesten auf den westlichen Teil des Mitterndorfer Beckens (mit mehreren darin aufragenden Kuppen) und die Dachsteingruppe (Hoher Dachstein in der Bildmitte).
War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).