Natur und Landschaft

T.2 MITTLERES ENNSTAL

Täler

Gut eingebürgerte Bezeichnung für den abschnittsweise sehr breit entwickelten Talraum des Ennstales zwischen dem Südfuß des Grimming und dem Gesäuseeingang. Der Talboden ist besonders flach und war auch mehrfach nach dem Rückzug der würmkaltzeitlichen Vergletscherung von Seen erfüllt, was von den meisten übrigen steirischen Haupttälern abweichende Grundwasserverhältnisse bedingt. Besonders im Bereich um Irdning, der gewisse Züge eines inneralpinen Beckens tägt, wurde die Begrenzung über den eigentlichen Talboden hinaus relativ weit auf die sanft geformten Unterhänge der Niederen Tauern ausgedehnt und dadurch auch die markante Erhebung des Kulm bei Aigen in dieses Gebiet einbezogen. Trotz seiner nur vagen Begrenzung flußaufwärts (nach W) hat das Mittlere Ennstal (auch Mitterennstal) viele eigenständige geographische Züge.

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas

Mittleres Ennstal. Seine maximale Breite erreicht der Talboden des Mittleren Ennstales bei Irdning, das sich im Blick von Pürgg nach Südosten oberhalb des gut erkennbaren Schlosses Trautenfels wenig rechts der Bildmitte zeigt. Im Hintergrund die Wölzer Tauern mit dem Mölbegg (Bildmitte).
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