Natur und Landschaft

R.5 WESTLICHES GRAZER BERGLAND

Steirisches Randgebirge

Gut eingebürgerte Bezeichnung für das überwiegend aus schwach metamorphen Gesteinen des Paläozoikums aufgebaute Mittelgebirge beiderseits der Mur im N von Graz. Es handelt sich um ein morphologisch sehr vielfältig strukturiertes Gebiet, wobei der Gesteinsbestand mit tendenziell sanfteren Formen in Silikat- und steileren Formen in Karbonatgesteinen (Andeutung von Hochgebirgscharakter im Bereich des höchsten Gipfels, des Hochlantsch, 1720 m) eine große Rolle bei der Differenzierung des Landschaftsbildes spielt. Die Begrenzung ist im W und S in ihrem Verlauf kompliziert, eine klare Untergliederung ergibt sich durch das Murtal in einen westlichen und einen östlichen Teil. Die Zuordnung zum Steirischen Randgebirge kann aus geologischer Sicht kritisiert werden. 

(Verfasser: Prof. Mag. Dr. Gerhard Karl LIEB)

Externe Verknüpfung Darstellung im Digitalen Atlas


Blick vom Pleschkogel nach Nordwesten zur Gleinalpe. Waldreiches Mittelgebirge, im Vorder- und Mittelgrund (Grazer Bergland) vorherrschend karbonatisch, im Hintergrund silikatisch mit Anklängen an Hochgebirgsformen im Gipfelbereich der Gleinalpe (Steirisches Randgebirge/Zentralalpen). 

 

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