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Mobile Luftgütemessungen St. Michael in Obersteiermark

07.06.2018 - 13.11.2018

Beschwerdebereich © Land Stmk.
Beschwerdebereich
© Land Stmk.

Die Luftgütemessungen in St. Michael wurden im Zeitraum von 7. Juni bis 13. November 2018 im Auftrag der BH Leoben durchgeführt. Anlass  war eine Beschwerde von AnrainerInnen der Raiffeisenstraße an die Volksanwaltschaft der Republik Österreich über unzumutbare Belästigungen durch den dortigen LKW -Verkehr.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass am Messstandort während dieser 5 Monate hinsichtlich der Schadstoffe Feinstaub PM10 und Stickstoffdioxid im Vergleich mit regionalen Messstellen überdurchschnittliche Konzentrationen registriert wurden. Diese sind maßgeblich auf die Verkehrsnähe des Messstandortes zurückzuführen, wobei neben der Raiffeisenstraße auch die nahegelegenen übergeordneten Straßen  B116 und S6 (eventuell auch die A9) zweifellos Emissionsbeiträge liefern.

Über Immissionsmessungen ist eine Zuordnung der Beiträge dieser vermutlichen Hauptverursacher allerdings nicht möglich, ebenso wenig wie eine Aufschlüsselung nach den einzelnen Fahrzeugklassen (v.a. PKW - LKW).
Die gesetzlichen Grenzwerte für sämtliche registrierten primären Luftschadstoffe wurden während der gesamten Messdauer durchwegs eingehalten. Da die Messungen in der warmen Jahreszeit mit besseren Ausbreitungs- bedingungen durchgeführt wurden, ist für das immissionsseitig kritischere Winterhalbjahr mit einer generell höheren Luftschadstoffbelastung zu rechnen. Im Hochwinter sind einzelne Tage mit Überschreitung des Tagesmittelgrenz- wertes für Feinstaub PM10 gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft nicht auszuschließen.

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