STARK
Pathways2Resilience

Das Land Steiermark wurde mit dem Projekt STARK im Rahmen der Mission „Adaptation to Climate Change" des Programms „Pathways2Resilience" ausgewählt. Das Vorhaben „STARK: Steiermark für Anpassung, Resilienz und Klimaregionalität" startet 2026 und läuft über eineinhalb Jahre. Damit zählt die Steiermark offiziell zu jenen 100 europäischen Regionen, die im EU‑Programm Pathways2Resilience eine langfristige Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickeln.
Mit STARK wird die Steiermark in den kommenden 18 Monaten gezielt dabei unterstützt, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber zunehmenden Klimaextremen, etwa Hitzeperioden, Starkregenereignissen und Dürre, sowie den daraus resultierenden Belastungen für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen zu stärken.
Die Steiermark als Teil eines Europäischen Netzwerks
Die Steiermark ist nun Teil eines europäischen Netzwerks von insgesamt 100 Regionen, die über das P2R-Programm unterstützt werden (39 in der ersten Gruppe, Cohort 1, seit Oktober 2024, 61 seit Jänner 2026, Cohort 2). Diese Regionen repräsentieren über 100 Millionen Menschen und erarbeiten im Zeitraum 2024-2027 konkrete Strategien und Investitionspläne zur Anpassung an den Klimawandel.
Liste der teilnehmenden Regionen
STARK steht für „STARK: Steiermark für Anpassung, Resilienz und Klimaregionalität" und ist ein von der EU gefördertes Projekt im Rahmen der Mission „Anpassung an den Klimawandel" des Europäischen Green Deal. Das Land Steiermark bringt dabei seine umfangreiche Expertise in Klimaadaptionsmaßnahmen, Katastrophenschutz und regionaler Koordination ein, um gemeinsam mit Gemeinden, Sozial- und Gesundheitsdiensten, Expert:innen und vulnerablen Gruppen innovative Lösungen für den Klimaschutz zu entwickeln.
- Regionale Resilienzstrategie
Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren entsteht ein langfristiger Fahrplan zur Klimaanpassung, mit Fokus auf Klimarisikoanalysen, Schutz vulnerabler Gruppen, Wissenstransfer und soziale Gerechtigkeit.
- Modellgebiet mit Detailplanung
Im Steirischen Zentralraum als Pilotregion werden detaillierte Risikobewertungen und maßgeschneiderte Maßnahmen für Einrichtungen wie Pflegeheime, Krankenhäuser und soziale Dienste entwickelt, als Grundlage für Strategie, Aktions- und Investitionspläne.
- Erstellung eines regional abgestimmten Anpassungsplans mit umsetzungsreifen Maßnahmen und Investitionsstrategien
- Fachliche Begleitung durch EU-Expert*innen sowie Integration in ein europäisches Peer-Learning-Netzwerk
- Entwicklung einer Klimarisikoanalyse und Schutzmaßnahmen für Einrichtungen vulnerabler Gruppen
- Verstärkte europäische Sichtbarkeit der Steiermark als Vorreiterin in der Klimaanpassung
- Schaffung solider Grundlagen für künftige Investitionen, Fördermittelakquise und Transfer in weitere Steirische Regionen
STARK wird vom Referat Klimaschutzkoordination der Abteilung 15, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, koordiniert und in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Steiermark sowie der Geosphere Austria umgesetzt. Unterstützende Partner sind das Regionalmanagement Steirischer Zentralraum, KLAR! GU Nord, die Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung, A8 Gesundheit und Pflege sowie Gemeinden und Sozial- und Gesundheitsdienste. Alle Beteiligten bringen ihre Fachkompetenzen, Analysen und Perspektiven ein, denn nur im gemeinsamen Handeln kann die Steiermark den Herausforderungen des Klimawandels resilient begegnen. Als Subpartner des Landes Steiermark ist zudem Joanneum Research an der Erstellung des Investment Plans beteiligt.



