Klimaregion Unteres Murtal

A.5 Unteres Murtal mit zugehöriger Terrassenlandschaft

 

Charakteristik
Die Zone zeichnet sich durch Windarmut im Winterhalbjahr und damit verbundener großer Nebelbereitschaft aus; abschnittsweise erreicht die Zahl der Tage mit Nebel 100 d/Jahr und mehr. Dies betrifft speziell die Talaue und die Niederterrasse, während die höheren Terrassen nicht thermisch begünstigt sind, sondern auch deutlich nebelärmer sind.

Wind
Hinsichtlich der Schadstoffausbreitung ist vor allem das Murtalwindsystem verantwortlich, wobei es nachts in den Bereichen mit der Einmündung der Seitentäler zu Verzahnungen mit den Talauswinden kommt. Dies betrifft vor allem das Sulm- und Laßnitztal, im Weiteren auch die vergleichsweise kleineren Seitentäler im Grabenland.Der nächtliche Murtalauswind erfasst dabei generell nicht die Talsohle, wo zumeist Kalmen dominieren.

Temperatur
Die Frostgefährdung ist im Leibnitzer Feld vor allem in der Talaue erhöht, im Raum Mureck sind aber auch einige Abschnitte der Niederterrasse betroffen.

Der Raum Bad Radkersburg schneidet hinsichtlich der Frostgefährdung – nicht zuletzt auch infolge etwas günstigerer nächtlicher Durchlüftungsbedingungen noch am günstigsten ab, sieht man von den älteren Terrassen ab. Bezüglich der nächtlichen Temperaturen kommen die städtischen Wärmeinseln von Leibnitz und Bad Radkersburg recht gut zur Geltung (2 –2,5 K höhere Minima als in der Umgebung).

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