Klimaregion Randgebirgsfuß vom Schöckl bis zu Zetz

B.7 Randgebirgsfuß Schöckl/Zetz

 

Begrenzung
Diese Zone erstreckt sich vertikal betrachtet oberhalb des Riedellandes im südöstlichen Alpenvorland entlang des Randgebirgsbogens bis in ca. 1000 m Seehöhe.

Charakteristik
Wichtige Charakteristika sind eine thermische Begünstigung gegenüber denselben Höhenlagen im Murdurchbruchstal oder in den Becken innerhalb des Randgebirges, letztlich als Funktion der beachtlichen relativen Höhe über den Talsohlen am Randgebirgsfuß, die Ausbildung einer eigenen Hangwindzirkulation, eine sehr hohe Gewitterbereitschaft (oft Entstehung von Unwettern als Folge kräftiger Thermik und gleichzeitig hohem Angebot an ausreichender Feuchte aus dem Luftkörper des Vorlandes), einer Schneearmut im Winter und nur geringe bis fehlende Schwüle im Sommer.

Sie weist durch die erhöhte Lage eine Klimagunst im Winter auf, die sich in einer verringerten Inversionshäufigkeit äußert (im Sommerhalbjahr generell oberhalb der Bodeninversionen).

Allerdings befindet sich diese Zone mitunter gerade innerhalb einer Hochnebeldecke, deren Obergrenze häufig bei ca. 900 bis 1000 m Seehöhe anzutreffen ist.

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