Klimaregion Neumarkter Passlandschaft

D.3 Neumarkter Passlandschaft

 

Besonderheiten
Dank einiger Forschungsaktivitäten im Rahmen des Naturparkes Grebenzen sind einige Besonderheiten im Klima erfasst worden: So etwa darf das Hörfeld bei Mühlen als einer der Kältepole der Steiermark angesehen werden; es ist auch im Sommer nicht frostfrei und im Winter sind Minima bis -40 °C möglich.

Charakteristik
Bei der Neumarkter Passlandschaft handelt es sich um einen relativ heterogenen Bereich mit starker thermischer Differenzierung je nach geländeklimatischer Lage.

Temperatur
Im Allgemeinen kann das Klima von Neumarkt als kontinental geprägtes Talbeckenklima aufgefasst werden (Jänner -4,1 °C, Juli 15,9 °C, Jahresmittel 6,1 °C, aperiodische Tagesschwankung 10,4 K; Frosttage 162,8 d/a, Sommertage 26,5 d/a).

Niederschlag (falls Neumarkt gemeint ist)
Die Kontinentalität kommt beim Niederschlag noch besser zum Ausdruck: Jänner: 29,9 mm, Juli 124,9 mm, mit dem Verhältnis von ca. 1:5 ist dieser Bereich am extremsten in der Steiermark). Die Abschirmung ist durch die umgebenden Bergmassive sehr gut gegeben. Mit 23 Nebeltagen pro Jahr ist das Klima zudem auch nebelarm, mit Ausnahme in der Nähe der Moore und Teiche.

Wind
Die Durchlüftung ist ausreichend, in den Beckensohlenabschnitten aber auch ungenügend. Diese Bereiche leiden auch unter einer recht hohen Inversionshäufigkeit (70-85 % aller Nächte mit inverser Schichtung) und Frostgefährdung.

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