Klimaregion Trofaiacher Becken

D.10 Trofaiacher Becken

 

Begrenzung
Es handelt sich bei dieser Zone um ein Seitenbecken der Mur, das im Süden von der Zone D.8, im Westen von D.9, im Osten von D.11 flankiert wird. Sie endet nahe am Präbichl, der das Vordernberger Tal begrenzt.

Temperatur
Die Beckenlage bedingt eine größere Kontinentalität als in der Murtalzone D.8; die Abweichungen von den Werten der Station Kraubath sind aber nur gering (Gai als kältester Punkt mit Jänner -4,5 °C, Jahr 7 °C, ca. 140 Frosttage), da die Beeinflussung durch den Hochnebelkörper des Murtales recht stark ist und praktisch das gesamte Trofaiacher Becken betrifft.

Wind
Die Durchlüftung ist mit Ausnahme des Vordernberger Tales schlechter als in der Zone D.8 - eine Folge der Beckenlage; im Vordernberger Tal samt Trofaiach dominieren talauswärts gerichtete Winde, im übrigen Becken ist die Situation variabel.

Die Inversionsverhältnisse sind durch die Beckenlage etwas verschärft, vor allem die erste Nachthälfte betreffend - demnach vor der Bildung der sehr typischen Hochnebel (ca. 70-90 d/a, Obergrenze bei 900-1000 m). Die Kalmenhäufigkeit ist lokal in den Talmulden stark erhöht, wo auch insgesamt die ungünstigsten Ausbreitungsbedingungen herrschen.

Ansonsten gelten die Aussagen wie für die Zone D.8 (etwa Schneearmut, Sonnenscheindauer).

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