Klimaregion Grazer Feld

A.12a Nördlicher Bereich des Grazer Feldes (Stadtgebiet von Graz)

 

Die wichtigsten Klimazüge lassen sich wie folgt anführen:

thermisch starke Abhängigkeit vom Grad der Versiegelung (Baukörperstruktur) und vom Murtalauswind (im Raum Gösting sekundäre Wärmeinsel infolge Düseneffekt), hinsichtlich der Durchlüftung markante Abhängigkeit von der Stärke des Murtalauswindes mit Abnahme der Windgeschwindigkeit von Nord nach Süd (2,5 bis 3 m/s im N auf ca. 1,3 m/s im S), sehr kräftige Zunahme der Zahl der Tage mit Nebel von N (30 bis 40) nach S (110 bis 130) und ebenfalls Zunahme der Inversionsgefährdung zum Grazer Feld, Hauptwindrichtung wechselnd mit NW bis N im Norden von Graz auf SW bis SE im S von Graz (Flurwindeinflüsse). Die Inversionsmächtigkeiten schwanken zwischen 100 bis 250 m im Sommerhalbjahr und 200 bis 350m im Winterhalbjahr (mitunter auch darüber).

Weiters wird darauf verwiesen, dass 1995 für Graz eine umfangreiche Stadtklimaanalyse durchgeführt wurde, wobei eine Klimatopkarte im Maßstab 1:25.000 erstellt wurde, die alle Phänomene wie Wärmeinsel und Lokalwinde berücksichtigt. Außerdem enthält die Studie eine Karte der planerischen Hinweise.

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